Lösungen diskutieren statt Probleme wälzen

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Ungelöste Probleme wirken wie Bremsklötze und setzen die Leistungsfähigkeit stark herab.

Wenn Sie jedoch nur über die Vergangenheit und die Ursache des Problems lamentieren, sei es an Sitzungen oder im Zwiegespräch mit Ihnen selber, verschwenden Sie viel Zeit und eine Lösung ist noch meilenweit entfernt.

Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, wie Sie ab sofort Probleme effektiver lösen.

Lösungsorientiert anstatt problemorientiert diskutieren

In den meisten Meetings wird zu 80% über Probleme gesprochen und nur zu 20% über Lösungen. Drehen Sie das Verhältnis um. Sorgen Sie dafür, dass nur noch 20% über das Problem geredet wird und zu 80% über die Lösung.

Probieren Sie zum Beispiel den folgenden Satz: «Wie es nicht geht, wissen wir nun. Jetzt machen wir nur noch Vorschläge, wie es funktionieren könnte!» Mit diesem einfachen Satz holen Sie die Kollegen und Mitarbeiter aus der negativen Spirale einer ermüdenden Diskussion heraus. Sie lenken die Aufmerksamkeit und die Kreativität Ihrer Mitarbeiter auf eine Lösung hin.

Wenn man dann Lösungsansätze und nicht das Problem vorträgt, so ist dieses meist im Nu vom Tisch. Also versuchen Sie es: Nie in Problemen, sondern in Lösungen denken.

Die Denkweise variieren

Albert Einstein sagte, dass wir ein Problem nicht mit denselben Denkweisen lösen können, die bereits zum Problem geführt hatten. Das heisst: Versuchen Sie, Abstand zwischen sich und das Problem zu bringen, und betrachten Sie es aus möglichst vielen neuen Perspektiven.

Das wird Ihnen leichter fallen, wenn Sie auch die Umgebung wechseln: Machen Sie einen Spaziergang oder gehen Sie in ein Café – dort werden Ihre Ideen freier fliessen als im stressigen Büro.

Oder stellen Sie sich vor, Sie wären ein unabhängiger Experte, der um Rat gebeten wird: Was würden Sie jemand anderem empfehlen?

Schliesslich: Bitten Sie Freunde oder Kollegen um deren Ideen und Vorschläge. Ein kurzer frischer Blick von aussen kann Ihnen tagelanges Grübeln ersparen!

Probleme systematisch lösen

Die nachfolgenden fünf Schritte dienen nur als Hilfe für die Problemlösung und die fünfteilige Gliederung soll bezwecken, logisch und methodisch zu denken.

  1. Was ist los? Die Situation sauber beschreiben.Symptome und Ursachen erläutern (10 % der Zeit).
  2. Was soll erreicht werden? Lösungsneutral und gemeinsam Ziele formulieren.
  3. Welche Lösungen sind möglich? Mehrere Alternativen erarbeiten, z.B. mit Kreativitätstechniken.
  4. Welche Lösungen sind sinnvoll? Kosten, Zeit, Risiko, Schwierigkeitsgrad, usw. (Bei der Lösungsbewertung geht es darum, aus den verschiedenen Lösungsansätzen die besten auszuwählen. Als Beurteilungskriterien können nur messbare Projektziele betrachtet werden).
  5. Wie soll die gewählte Lösung umgesetzt werden? Klare Gliederung der Realisierungsphase, z.B. wer, was, bis wann mit welchen Mitteln etwas erledigen muss.