Diese Perfektionismus-Fallen sollten Sie vermeiden

Überkompensieren

Eine Handlung wird übertrieben ausgeführt, um sicherzugehen, dass ja nichts schiefgeht. Man macht sich zum Beispiel viel zu früh auf den Weg, um nicht zu spät zu kommen – auch wenn man die Strecke in- und auswendig kennt.

Exzessives Kontrollieren

Perfektionisten überprüfen oft alles doppelt und dreifach: Ob sie selbst keinen Fehler gemacht haben, ob andere keinen Fehler gemacht haben oder ob bestimmte Standards eingehalten wurden. Oder sie versichern sich bei anderen, ob sie alles richtig gemacht haben.

Wiederholen und Verbessern

Perfektionisten wiederholen manche Handlungen so lange, bis das Ergebnis perfekt ist, zum Beispiel das Schreiben eines E-Mails. Und sie verbessern andere, wenn diese einen Fehler gemacht haben – was nicht immer gut ankommt.

Übermässiges Planen und Organisieren

Hierzu gehört das übertriebene Anfertigen von Listen aller Art. Das Brüten über To-do-Listen etwa kann allerdings dazu führen, dass nur wenig Zeit für die eigentlichen Tätigkeiten bleibt.

Schwierigkeiten, sich zu entscheiden

Angesichts vieler verschiedener Alternativen fällt es Perfektionisten manchmal schwer, sich zu entscheiden – sie könnten ja falsch liegen.

Hinauszögern

Aus Angst zu scheitern zögern viele Perfektionisten ihre Erledigungen hinaus. Das kann so weit gehen, dass sie sämtliche Situationen meiden, in denen sie versagen könnten.

Nicht wissen, wann man aufhören soll

Perfektionisten beissen sich regelrecht an manchen Aufgaben fest und haben Schwierigkeiten, Projekte zu beenden. Manche werfen aber auch zu früh hin, weil sie Angst haben, ihr Ziel nicht erreichen zu können.

Unfähigkeit zu delegieren

Aus Misstrauen gegenüber anderen machen manche Perfektionisten lieber alles selbst.

 

 

Mehr zum Thema Perfektionismus erfahren Sie in einem unserer älteren Beiträge:

https://work-smarter.ch/blog/archiv/arbeitsmethodik/showData/perfektionismus-einer-der-groessten-zeitdiebe